Hochzeitsgedichte

Als besonderes Geschenk zum Vortrag an der Hochzeit, für die Hochzeitszeitung oder das Hochzeitsbuch eignet sich auch immer ein Hochzeitsgedicht. In diesem kann die Vergangenheit des Paares aufgearbeitet werden, die Vorzüge oder auch Nachteile der Hochzeiter können dargestellt werden, es kann in die Zukunft geschaut werden, ...

Die Braut vor Glück heut strahlt
Ein Anblick wie gemalt
Mit stolzgeschwellter Brust
Und voller Lebenslust
Der Bräutigam daneben
Hoch sollen beide leben!
von Horst Winkler, VersSchmiede



Die Hochzeit

Himmlischer Tag,
Offenherziges Brautkleid,
Charmanter Bräutigam,
Hinreißende Trauung,
Zauberhafter Brautstrauß,
Elegantes Essen,
Innigster Tanz,
Total toller Tag!
Achim Schmidtmann

Zur Hochzeit

Was das für ein Gezwitscher ist!
Durchs Blau die Schwalben zucken
und schrei’n: „Sie haben sich geküßt!",
vom Baum Rotkehlchen gucken.

Der Storch stolziert von Bein zu Bein;
„Da muß ich fischen gehen -„
der Abend wie im Traum darein
schaut von den stillen Höhen.

Und wie im Traume von den Höhen
seh ich Nachts meiner Liebsten Haus,
die Wolken darüber gehen
und löschen die Sterne aus.
von Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788 - 1857

Zur Hochzeit

Ein Prosit auf das Hochzeitspaar,
bleibt glücklich und gesund.
Versteht Euch gut und immerdar.
Gebt Eure Liebe kund.

Liebe ist das Glück auf Erden,
doch es kann noch besser werden:
Stetes Glück und auch viel Freud'
fördern die Vertraulichkeit.
Und ist’s so ein Leben lang,
wird es Euch vor gar nichts bang.
Gemeinsamkeit in allen Lagen
lässt Euch alles leichter tragen.
Glück und auch Zufriedenheit
wünschen wir von Herzen heut’.
I. Cornelia Schoeneberg
Weitere Gedichte auch zu anderen Themen unter: www.kreative-tante-.npage.de


Einst Kinder - jetzt ein Brautpaar!

Als Doris lag im Kinderwagen,
wir alle zwinkerten ihr zu,
nicht selten wurd' sie rumgetragen,
erst dann macht' sie die Augen zu.

Auch Peter hatte eine schwere Zeit,
als Winde plagten seinen Magen,
so mussten wir, und das zu zweit,
ihn nur tragen, tragen, tragen.

Im Lauf der Zeit, nach drei, vier Jahren,
selbst nach einer kurzen Nacht,
wollt Doris in den Kindergarten fahren,
auch wenn es war noch weit vor acht.

Für Schüler Peter war der Unterricht,
das ging auch seinem Lehrer so,
kein Spaß, nur Qual und lästige Pflicht,
am Ende waren beide froh.

Aus unserem Mädchen, blond und klein,
ist heute eine Braut geworden,
ihr Platz wird nun an Peters Seite sein,
viel Glück für Euch, und keine Sorgen.
von Georg Wittmann
Weitere Hochzeitsgedichte finden Sie in seiner Sammlung.

Oh wie lieblich, oh wie schicklich

Oh wie lieblich, oh wie schicklich,
sozusagen herzerquicklich,
ist es doch für eine Gegend,
wenn zwei Leute, die vermögend,
außerdem mit sich zufrieden,
aber von Geschlecht verschieden,
wenn nun diese, sag ich, ihre
dazu nötigen Papiere
sowie auch die Haushaltsachen
endlich mal in Ordnung machen
und in Ehren und beizeiten
hin zum Standesamte schreiten.
Wie es denen, welche lieben,
vom Gesetze vorgeschrieben;
Dann ruft jeder freudiglich:
Gott sei Dank sie mögen sich!

Dass es hierzu aber endlich
kommen muss, ist selbstverständlich.
Oder liebt man Pfänderspiele?
So was lässt den Weisen kühle.
Oder schätzt man Tanz und Reigen?
Von Symbolen lasst uns schweigen.
Oder will man unter Rosen
innig miteinander Kosen?
Dies hat freilich seinen Reiz.
Aber elterlicherseits
stößt man leicht auf so gewisse
unbequeme Hindernisse,
und man hat, um sie zu heben,
als verlobt sich kund zu geben.

Das ist allerdings was Schönes,
dennoch mangelt dies und jenes.
Traulich im Familienkreise
sitzt man da und flüstert leise,
drückt die Daumen, küsst und plaudert.
Zehne schlägt's, indes man zaudert.
Mutter strickt und Vater gähnt,
und eh man was Böses wähnt,
heißt es: Gute Nacht bis morgen!

Tief im Paletot verborgen,
durch die schwarzen, nassen Gassen,
die fast jeder Mensch verlassen,
strebt man unmutsvoll nach hause
in die alte, kalte Klause,
wühlt ins Bett sich tief und tiefer,
Schnatteratt! So macht der Kiefer,
und so etwa gegen eine
kriegt man endlich warme Beine.
Kurz, Verstand sowie Empfindung
dringt auf ehliche Verbindung.

Dann wird's aber auch gemütlich.
Täglich, stündlich und minütlich.
Darf man nun vereint zu zweien
Arm in Arm spazieren gehen!
Ja, was irgend schön und lieblich,
segensreich und landesüblich
und ein gutes Herz ergetzt,
prüft, erfährt und hat man jetzt.

Herzliche Glückwünsche zur Hochzeit

Verfasser: Wilhelm Busch


Der Ehehafen winkt euch zu,

Der Ehehafen winkt euch zu,
nun segelt ihr hinein im Nu.
In guten Zeiten und in Not
sitzt ihr zu zweit in einem Boot.
Um richtig fest dort anzuheuern,
müsst ihr das Boot gemeinsam steuern,
und um das Glück nicht bald zu missen,
gilt es nun Toleranz zu hissen,
denn manchmal frischt es sicher auf
in euer beider Lebenslauf.

Doch mit Geduld wird es gelingen,
die kleinen Böen zu bezwingen.
Wenn ein Orkan euch wanken lässt,
dann haltet aneinander fest
und lehnt euch an den Mast der Liebe,
im Alltag und im Weltgetriebe.
Die Ehe ist gewiss kein Tanz

Die Ehe ist gewiss kein Tanz und keine Spielerei.
Bewähren muss sich ihr Bestand im Alltags-Einerlei.
Mit Lust und Liebe geht daran,
und leicht wird alles gehen.
Ihr seid ja schließlich Frau und Mann
in Liebe und Verstehen!
Es sei in einem langen Leben

Verfasser: Friedrich Morgenroth (1836-1923)

Gedichtquellen für Hochzeitsgedichte

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